Störungen in der Produktion

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Bisher

Maschinenstörungen treten jeden Tag auf. Sie sind für eine geringere Liefertreue, höhere Kosten und Ausschuss verantwortlich. Dennoch gibt es in vielen Unternehmen keinen definierten Prozess, um gezielt und gewinnbringend mit Störungen umzugehen. Typischerweise läuft es so ab: Mitarbeiter stoppen die Arbeit und untersuchen, ob sie den Fehler erkennen und selbst beheben können. Wenn ihnen es nicht gelingt, melden sie die Störung bei ihrem Vorgesetzten oder Meister. Dieser behebt dann den Fehler und hilft beim Wiederanlauf. Im Ergebnis stand die Maschine für eine gewisse Zeit still, hat zusätzliche Kosten verursacht und läuft nun aber wieder.

Zusätzliche Kosten sind unmittelbar durch die reduzierte Taktgeschwindigkeit und eventuell nicht mehr erreichbare Fertigungsziele festzustellen. Dieser Effektivitätsverlust kann durch die Kennzahl OEE dargestellt werden. Durch die Störung können aber auch Lieferverzögerungen und andere versteckte Kosten entstehen, die ein effektives Störungsmanagement aufdecken kann.

Die Störung mag nun behoben sein, aber wertvolle Informationen darüber, wann sie auftrat (Früh-/Spät-/Tagschicht), bei welchem Teil sie eintrat oder bei welchem Fertigungsschritt sie passierte, sind meist nur den Mitarbeitern bekannt. Diese Informationen können eventuell genau erklären, warum die Störung überhaupt erst entstand. Mögliche Verbesserungspotentiale, die im Prozess und Werkstück liegen, gehen verloren, wenn die Daten nicht unmittelbar erfasst und im Nachgang analysiert werden können.

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Neu

Neue, digitale Lösungen ermöglichen es hingegen Mitarbeitern Störungen und ihre Gründe direkt digital zu erfassen. Da die Betriebsleitung und Meister in ihren Webdashboards einen visuellen Hinweis darauf erhalten, können Eingriffs- und Stillstandszeiten reduziert werden. Eine stabile Gesamtanlageneffektivität (OEE) kann folglich leichter erreicht werden.

Zusätzlich eröffnen die Analysemöglichkeiten innerhalb des Webdashboards wichtige Einblicke, gerade um auf systematische Probleme, wie zum Beispiel nicht montage- oder fertigungsgerechte Konstruktionen aufmerksam zu machen. So können Störungen nachhaltig durch Bekämpfung der Ursachen reduziert werden. Beispielhaft sieht man im Netzdiagramm auf dem Screenshot aus dem Webdashboard welche Arten von Störungen mit welchen Häufigkeiten aufgetreten sind.

Zum Einsatz kommende Funktionen der Selfbits Manufacturing Suite

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Störungsmanagement

Störungen werden entweder automatisch von der Maschine oder händisch per Tablet erfasst und inklusive Störgrund gespeichert. Im Falle einer Störung können so automatisch Mitarbeiter benachrichtigt werden. In der Weboberfläche können Störungen im Zeitablauf nach Dauer und Grund visualisiert werden.

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Maschinendatenerfassung

Mit Hilfe von flexiblen Hardwarelösungen helfen wir Ihnen dabei, relevante Maschinen- und Sensordaten fortlaufend artikel- und auftragsbezogen zu erfassen, zu speichern und für die Analyse bereitzustellen.

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Betriebsdatenerfassung in Echtzeit

Nutzen Sie Tablets an Maschinen oder die Flexibilität von Smartphones um Rüstzeiten, Maschinenstillstandszeiten und -gründe sowie Gut- und Schlechtteile flexibel in Echtzeit zu erfassen.

FAQ

Nein. Die Selfbits Manufacturing Suite lässt sich am ehesten mit einer integrierten BDE/MDE und PPS/MES Lösung vergleichen. Sie hat das Ziel, den Prozess von „Rampe-zu-Rampe“ im Sinne eines digitalen Zwillings möglichst detailliert abzubilden und alle relevanten Daten im Prozess zentral zu erfassen. Darauf aufbauend kann die Kernwertschöpfung optimiert und die zukünftige Produktion besser geplant werden. Stammdaten wie Artikel, Material und Maschinen werden über Schnittstellen aus dem ERP synchronisiert oder einmalig übertragen. Sämtliche buchhalterischen Prozesse finden weiterhin im ERP statt.

Ja. Alle gängigen ERP Systeme (SAP, ProAlpha, ABAS, Sage, Navision, Infor) bieten Schnittstellen um Daten zu extrahieren oder zurückzuführen. Gerne besprechen wir mit Ihnen Möglichkeiten zur Integration mit Ihrem bestehenden ERP.

Ja. Wir helfen gerne bei der Integration. Sprechen Sie uns einfach an.

Die Selfbits Manufacturing Suite bietet Schnittstellen über REST und GraphQL um auf Daten zuzugreifen. Dies erlaubt die eigenständige Entwicklung von Lösungen im Haus und die Integration mit anderer Software.

Unser Standard Betriebsmodell sieht das Hosting in der sicheren Cloud von AWS in Frankfurt am Main vor. Wenn Sie zwingend eine On-Premise Lizenz benötigen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Die Daten werden zentral in der AWS Cloud in Frankfurt am Main gespeichert und verarbeitet. Für jeden Kunden wir eine eigene VPC (Virtual Private Cloud) aufgesetzt, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Erfahren Sie mehr darüber in unserem Datenschutz und Datensicherheit Whitepaper.

Es ist kompliziert. Wir haben zu unserem eigenen Erstaunen in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden festgestellt, dass Barcodes häufig deutlich günstiger und einfacher in der Handhabung sind als Lösungen mit NFC oder RFID. Die Auswahl der „Trägertechnologie“ ist letztlich immer abhängig von den Gegebenheiten in der Produktion. Setzen Sie große Behälter und automatisierte Handhabungstechnik ein, so geht die Tendenz zu RFID. Verwenden Sie kleine Behälter und gibt es Prozessschritte mit extremen externen Einflussfaktoren wie Temperatur oder Feuchtigkeit sind Barcodes häufig die bessere Option. Details besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.

Selfbits Shopfloor Lösungen
Steigern sie ihren Erfolg

Nutzen Sie die flexiblen Lösungen von Selfbits, um Ihre Auslastung zu optimieren und Verschwendung zu reduzieren.

Oliver Kuppler - Chief Executive Officer and Co-Founder

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Wir freuen uns über Interesse an unseren Lösungen. Schreiben Sie uns eine Nachricht und wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

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